Accessibility: Erneuerungen des BITVs Tests und unsere Erfahrungen

Das Thema Accessibility, im Deutschen auch unter dem Begriff Barrierefreiheit bekannt, und deren Implementierung birgt einige Tücken und kann den Entwicklungsaufwand wesentlich beeinflussen. Je früher im Projekt man sich mit Prüfverfahren beschäftigt, desto eher kann man verhindern, dass bereits entwickelte Funktionen überarbeitet und angepasst werden müssen. Mein Name ist Veronika Winter und ich habe mich im Zuge eines Projekts intensiv mit Accessibility beschäftigt und möchte die Learnings aus unserem Team hier zusammenfassen und weitergeben.

Einführung Accessibility und BITV

Mittlerweile gehört Accessibility sowie der BITV Test zu den Standards, mit denen wir uns als UX Team bei TechTalk immer wieder intensiv beschäftigen. Die seit März veröffentlichten Neuerungen des BITV Tests bieten viel neuen Stoff.

Die Barrierefreiheit sorgt dafür, dass alle Menschen eine Webseite, eine Applikation oder auch ein PDF benutzen und verstehen können, unabhängig von Sprache, Kultur, physischen und kognitiven Fähigkeiten. Deshalb wurde 1999 die Web Accessibility Initiative (WAI) gegründet, welche mit den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) eine internationale standardisierte Richtlinie geschaffen hat.

Dieser Standard macht Inhalte für Menschen mit Behinderungen wie Blindheit, Sehschwäche, Taubheit oder Hörverlust, eingeschränkte Bewegungsfähigkeit, Sprachbehinderungen oder Kombinationen davon, leichter zugänglich. Auch punktuelle Einschränkungen die jedem widerfahren können, werden innerhalb der Richtlinien berücksichtigt. Stellen Sie sich vor: Die Sonne blendet, am Bildschirm wirken sich Kontrastprobleme aus und wir können Texte mit schwachem Kontrast zum Hintergrund nicht mehr lesen.

Die BITV (Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung) basiert auf den Vorgaben der WCAG und ist ein Verfahren für eine umfassende Prüfung der Barrierefreiheit. Sie ist bereits seit 2004 veröffentlicht und entwickelt sich immer weiter. Aktuell umfasst sie 60 Prüfschritte, welche vollständig offengelegt sind. Dadurch kann man diese Prüfschritte auch selbst überprüfen und sich so ein eigenes Bild von der Barrierefreiheit seiner Seite schaffen.

Zusammenfassung der Neuerungen 2019

Anfang 2019 wurden die Prüfschritte bereits zum 8. Mal angepasst und Mitte März 2019 mit diversen Erneuerungen veröffentlicht.

Eine der wichtigsten Erneuerungen ist die Anpassung des Prüfverfahrens und die Bewertung der Prüfschritte. Weiters wurden zwölf neue Prüfschritte ergänzt, die auch einen Fokus auf responsive Webseiten und die mobile Benutzung setzen. Die Gewichtung der einzelnen Prüfschritte hat sich ebenfalls geändert. Auch wenn man nicht das Ziel hat, eine Webseite zertifizieren zu lassen, sollte man während der Entwicklung zumindest die Prüfschritte mit einer hohen Gewichtung berücksichtigen, da diese für alle BenutzerInnen einer Webseite unterstützend wirken. Der Artikel zur offiziellen Erklärung befindet sich auf der BITV Webseite.

Ein BITV Test wurde beispielsweise im Projekt „AMS Berlin“ durchgeführt. In dem verlinken Praxisbericht wird unter anderem die User Experience des Produkts sowie der BITV-Test beschrieben.

Details zu den Erneuerungen

Erreichen des BITV Tests

Um ein positives Prüfergebnis zu erhalten, muss eine Liste an Erfolgskriterien durchgeführt werden, die sich in 60 Prüfschritte unterteilt. Jeder Prüfschritt hat denselben Aufbau: „Was wird geprüft?“, „Warum“ und „Wie wird geprüft?“. Das heißt, wie die Prüfung durchgeführt wird, welchen Browser man öffnen soll, welche Einstellungen (zB Bildschirmgröße, Textgröße,..) man setzen soll, usw.

Bis 2019 gab es eine Punktebewertung jedes einzelnen Prüfschritts, bei der man die Anzahl der erreichten Punkte zusammenrechnet. Insgesamt sind 100 Punkten möglich. Bei 90 von 100 Punkten konnte man eine „gut zugängliche Webseite“ und bei 95 von 100 Punkte eine „sehr gut zugängliche Webseite“ erreichen.

Diese Punktebewertung wurde abgeschafft, jetzt müssen alle Prüfschritte mit „erfüllt“ oder „eher erfüllt“ bewertet werden.

Auswirkung auf das Projekt:

  • Jeder einzelne Prüfschritt ist wichtig und muss erfüllt werden. (Es werden nur vorhandene Elemente geprüft, die anderen werden als „nicht relevant“ markiert.)
  • Es muss für jeden relevanten Prüfschritt eine (technische) Lösung gefunden werden.

Gewichtung

Grundsätzlich gibt es eine Unterscheidung der Prüfschritte auf der Ebene der Gewichtung, so wird zwischen hohem, mittlerem und geringem Gewicht unterschieden. Einige Prüfschritte wurden auch in ihrer Gewichtung geändert. An sich hat eine Gewichtung keinen direkten Einfluss auf das Ergebnis, trotzdem erkennt man, wie wichtig und bedeutsam der Prüfschritt für die Barrierefreiheit und Benutzung einer Webseite ist.

Prüfschritt „Text auf 200% vergrößerbar“

Zum Beispiel wurde das Gewicht des Prüfschritts „Text auf 200% vergrößerbar“ von mittel auf hoch geändert. Bei diesem Prüfschritt geht es darum, dass trotz der Vergrößerung des Texts jedes Wort komplett sichtbar und lesbar ist, es soll keine Überlappungen geben oder Text abgekürzt werden. Das heißt, wenn innerhalb eines Buttons nur „Absen…“ statt „Absenden“ angezeigt wird, wird dies als negativ bewertet.


Änderungen der Schriftgröße von 100% auf 200% mittels dem Textzoom in Firefox

Ziel ist es, dass trotz einer Vergrößerung des Textes oder einer generell großen Schriftgröße, die Webseite dies unterstützt und der Text vollständig lesbar ist, zum Beispiel indem sich das Layout dynamisch anpasst. Viele BenutzerInnen verwenden standardmäßig bereits eine größere Schriftgröße, deshalb ist dieser Prüfschritt sehr wichtig. Auch kann dieser Prüfschritt auf dem Smartphone nachgestellt werden, dadurch wird die Schriftgröße in den Einstellungen des Smartphones geändert.

Wie sich ein Textzoom von 200% auf die Lesbarkeit auswirkt, anhand des Beispiels orf.at [Datum des Screenshots: 8. April 2019]

Prüfschritt „Hauptsprache angegeben“

Weiters wurde das Gewicht des Prüfschritts „Hauptsprache angegeben“ von gering auf mittel erhöht. Es geht darum, dass der Screenreader den Text der Webseite in der richtigen Sprache ausspricht. Mittels der Verwendung des lang-Attributs wird die Sprache definiert.

Ziel ist es, dass die Sprachausgabe des Screenreaders richtig verwendet werden kann und der Text in der richtigen Sprache vorgelesen wird. Wenn die Sprache nicht (richtig) definiert wurde, klingt dies so wie es auf diesem Youtube-Video, nämlich schwer verständlich.

12 neue Prüfschritte

Zwölf neue Prüfschritte wurden ergänzt, die die zusätzlichen Anforderungen der WCAG 2.1 vervollständigen. Das Ziel ist es, die Barrierefreiheit für die folgenden drei Zielgruppen zu optimieren:

  • BenutzerInnen mit kognitiven Schwächen oder Lernbehinderungen
  • BenutzerInnen mit Sehbehinderungen
  • BenutzerInnen mit einer Beeinträchtigung auf mobilen Endgeräten (Smartphone und Tablet)

Um einen kleinen Einblick zu geben, möchte ich ein paar Prüfschritte und deren Bedeutung genauer erklären. Eine vollständige Liste befindet sich hier.

Prüfschritt „Textabstände anpassbar“

Der Prüfschritt „Textabstände anpassbar“ zielt auf die Lesbarkeit von Text ab. Mittels einem Javascript- Bookmarklets, von BITV zur Verfügung gestellt, kann dieser Prüfschritt sehr einfach getestet werden. Obwohl die Abstände der Buchstaben oder der Wörter an sich geändert werden können, soll jedes Wort komplett sichtbar und lesbar sein, um ein Abschneiden des Textes zu verhindern.


Simuliertes Text Spacing mittels dem Javascript Bookmarklet auf orf.at
[Datum des Screenshots: 8. April 2019]

Prüfschritt „Inhalte brechen um“

Der Prüfschritt „Inhalte brechen um“ zeigt Probleme mit der Zoomfunktion eines Browsers auf, die häufig von sehbehinderten BenutzerInnen verwendet wird. Die Anpassung des Inhalts soll dynamisch erfolgen und ein horizontaler Scrollbalken soll vermieden werden. Dadurch ist der Inhalt der Webseite auf einer Seite sichtbar und es wird nur in eine Richtung (nach oben oder nach unten) gescrollt. Dies stellt auch eine Vereinfachung der Benutzerführung dar.

Prüfschritt „Eingabefelder zu Nutzerdaten vermitteln den Zweck“

Ein besonderer Prüfschritt für mich ist „Eingabefelder zu Nutzerdaten vermitteln den Zweck“, denn dieser ist für alle BenutzerInnen ein interessantes Feature. Er zielt auf das Attribut <autocomplete> ab, das bereits auf vielen Webseiten in Verwendung ist. Es wird bei Formularfeldern verwendet, die persönliche Informationen enthalten. So kann durch das Ergänzen des <autocomplete> Attributs ein automatisches Vorausfüllen von Formularinhalten ausgelöst werden, zum Beispiel bei Vor-und Nachname, Adressdaten oder Kreditkarten-Daten. Dadurch wird die Eingabe von persönlichen Daten erleichtert bzw. teilweise sogar vom System abgenommen und Formulare können in weiterer Folge schneller ausgefüllt werden.

Fokus auf mobile Benutzung

Die folgenden drei neuen Prüfschritte zeigen die bedeutende Rolle der Benutzung von Mobiltelefonen im Accessiblity-Bereich.

Prüfschritt „Keine Beschränkung der Bildschirmausrichtung“

Dieser Prüfschritt zielt auf die Benutzung am Mobiltelefon ab und wird deshalb auch auf einem Smartphone getestet. So soll der Inhalt der Webseite in beiden Ausrichtungen (Hochformat und Querformat) richtig dargestellt werden und nutzbar sein. Auch ein Wechsel zwischen den beiden Ausrichtungen soll unbeschränkt möglich sein, sofern beide Ausrichtungen unterstützt werden.

Prüfschritt „Alternativen für Bewegungsaktivierung“

Dieser Prüfschritt unterstützt besonders Menschen mit motorischen Einschränkungen. Der Prüfschritt zielt drauf ab, dass es eine alternative Eingabemöglichkeit zu Bewegungseingaben geben muss. Unter Bewegungseingaben versteht man zum Beispiel, wenn ein Telefon physisch speziell bewegt werden muss, um eine Funktion zu aktivieren oder um eine Eingabe zu tätigen wie zum Beispiel dieses Video den Extremfall „Kalibrieren des Kompasses“ darstellt.

Prüfschritt „Alternativen für komplexe Zeiger-Gesten“

Ein weiterer Prüfschritt, der mittels Smartphone getestet wird, ist „Alternativen für komplexe Zeiger-Gesten“. Unter Zeiger-Gesten versteht man Bewegungen, die mit einem oder zwei Fingern auf dem Smartphone gemacht werden, zum Beispiel das Streichen, das Ziehen, das Zoomen mittels zwei Fingern. Hier wird zwischen einfachen Gesten wie Tippen oder Doppeltippen und komplexen Zeiger-Gesten unterschieden. Für Menschen mit einer Einschränkung in der Bewegung sind die komplexen Zeiger-Gesten schwierig in ihrer Durchführung und sollten deshalb vermieden werden. In diesem Prüfschritt werden die verschiedenen Gesten ausprobiert, um zu sehen, ob diese innerhalb der Webseite verwendet werden. Falls dies der Fall ist, soll es eine alternative Eingabemöglichkeit mittels einfacher Zeiger-Gesten geben.

Conclusio

Die neuen Prüfschritte zeigen die besondere Vielfalt an Dingen und Funktionen, die überprüft werden. Bei der Prüfung der Accessibility handelt es sich nicht nur um Farbkontraste, richtige Verwendung von HTML-Tags und Tabreihenfolge, viel mehr Dinge stecken dahinter. Abschließend möchte ich noch die Werkzeugliste des BITV erwähnen, die mir im Durchführen der einzelnen Prüfschritte eine große Unterstützung war. Haben Sie Interesse mehr über Accessibility zu wissen oder ist Accessibility auch in einem Ihrer Projekte relevant, dann stehen unser UX Team und ich gerne für Fragen zur Verfügung!


TechTalk: Die Geheimnisse eines attraktiven Arbeitgebers

Viele Unternehmen werben mit der Attraktivität als Arbeitgeber. Doch inwieweit werden die geschilderten Maßnahmen auch umgesetzt und was empfinden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tatsächlich als attraktives Unternehmen? Ich bin in der TechTalk für Recruiting & Personalmarketing verantwortlich und versuche, ein paar Antworten auf diese Fragen zu geben.

Die wichtigsten Punkte, die in diesem Zusammenhang oftmals erwähnt werden, sind jene zum Thema Kommunikation, Transparenz und Fürsorge seitens des Unternehmens. Mitarbeitende wünschen sich nicht nur offene, kurze und direkte Kommunikationswege sondern auch die Möglichkeit der Berücksichtigung von Selbstentfaltung und Selbstverwirklichung innerhalb des persönlichen Aufgabenbereichs.

Gute Kommunikation ist wichtig und richtig

Bei TechTalk ist dies nicht nur dahingesagt sondern wird tatsächlich auch so gelebt. Auf die vielbeschriebene Open-Door-Policy wurde bei der Neugestaltung des Büros besonderes Augenmerk gelegt [Neue Arbeitswelt bei TechTalk]. Dabei wurde auf die unterschiedlichen Arbeitsstile von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besonders Rücksicht genommen. Nun ist sowohl konzentriertes ungestörtes Arbeiten als auch das Interagieren mit Kolleginnen und Kollegen möglich.

Unser neues Büro: Lichtdurchflutet mit Blick über Wien

Mitgestaltung der Organisation

TechTalk unterstützt und motiviert ihre Mitarbeitenden dazu, sich Themen anzunehmen, die sie abseits ihres Daily-Business vorantreiben möchten. Diese Themen, die immer von mehr als einer Person getragen werden müssen, werden innerhalb von Circles bearbeitet, welche auch mit einem Budget ausgestattet sind. Circles sind Teil der Organisationsform unseres Unternehmens.

Basierend auf dem Organisationsmodell der Holacracy (Whitepaper über Holacracy, PDF, 10 Seiten) wurden Elemente daraus entnommen und gemäß den Vorstellungen sowie dem Nutzen der TechTalk angepasst. Diese Circles werden bei TechTalk immer von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern initialisiert und vorangetrieben.

Screenshot aus internem Dashboard – Circles bei TechTalk

Weiterentwicklung

Weiterentwicklung sowohl auf technischer als auch auf persönlicher Ebene ihrer Beschäftigten ist TechTalk ein großes Anliegen. Dafür steht jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter ein persönliches Weiterbildungsbudget pro Jahr zur Verfügung. Dieses besteht nicht nur aus einem Euro-Betrag sondern auch aus einer gewissen Anzahl an Personentagen pro Jahr – egal in welcher Rolle und Seniorität sich eine Person befindet. Beispiele:

  • Als Entwickler können Sie eines unserer Trainings besuchen oder auch ein spezielles externes Event
  • Als Teil unseres UX- oder Marketingteams möchten Sie ein Branchenevent besuchen, zB OnBrand Marketing Conference

TechTalk ist sehr stolz darauf, etliche Mitarbeitende im Unternehmen zu haben, die gerne Talks auf Konferenzen oder Meetups halten. Die Vorbereitung darauf kann bis zu einem gewissen Ausmaß auch innerhalb der Arbeitszeit erledigt werden.

Foto vom Scrum Training mit Mitch Lacey in den DC Spaces.

Karenz

Glückliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Kapital jedes Unternehmens. So ist es TechTalk ein Anliegen, dass ein Arbeitstag innerhalb der normalen Arbeitszeit bleibt und die Mitarbeitenden genügend Zeit z.B. für ihre Familien haben. Innerhalb des Unternehmens gibt es mittlerweile kaum einen Elternteil – egal ob weiblich oder männlich – der nicht eines der vielen Karenzmodelle in Anspruch genommen hat. Das läuft dabei quer durch alle hierarchischen Ebenen und wurde zum Bestandteil der Unternehmensphilosophie.

Hardware Budget

Mit „Pimp my Workplace“ haben alle TechTalker die Möglichkeit, den eigenen Arbeitsplatz so zu gestalten wie es den persönlichen Erfordernissen entspricht. Ist dazu z.B. spezielles technisches Equipment notwendig, so kann dies individuell – im Rahmen eines zur Verfügung gestellten Budgets – angeschafft werden.

Wohlfühlen abseits der tatsächlichen Arbeit

Natürlich gibt es auch bei uns den obligatorischen Wuzzler und einen Tischtennistisch (inklusive Turnieren! :) ). Dass sich TechTalk jedoch auch auf vielfältigste Art und Weise mit der Gesundheit ihrer Mitarbeitenden beschäftigt, lässt sich schon anhand der Vielzahl an Aktivitäten rund um dieses Thema erkennen. So werden neben der alljährlich stattfindenden Vorsorgeuntersuchung auch diverse Aktivitäten im Bereich Sport und Ernährung angeboten. Die Teilnahme an diversen Sportveranstaltungen sowie das gemeinsame Kochen – hier steht eine gesunde und ausgewogene Ernährung im Vordergrund – sind nur zwei Beispiele von ganz vielen Angeboten.


Dieser kurze Auszug an Aktivitäten und Maßnahmen rund um die Themen Kommunikation, Transparenz und Fürsorge lässt erkennen, wie wichtig es TechTalk ist, als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden.

Wollen Sie TechTalk kennenlernen oder wollen Sie sich direkt bewerben? Werfen Sie einen Blick auf die lange Liste an offenen Jobs und kontaktieren Sie mich einfach, wenn Sie ganz unverbindlich auf einen Kaffee vorbeikommen oder auch an einem unserer Meetups teilnehmen möchten.

Unsere neue Arbeitswelt bei TechTalk

Ende des Jahres 2017 wurde es immer offensichtlicher – TechTalk wächst und der Raum im bisherigen Büro wird zu knapp um allen Projektteams ausreichend Platz zu bieten. Relativ rasch war klar, dass wir weiter im Saturn Tower bleiben wollten und begannen daher mit unserem Partner Roomware das Konzept für die Neugestaltung der Büroräumlichkeiten zu erarbeiten.

Wer TechTalk im Saturn Tower besucht fährt nun statt in den 11. in den 16. Stock

Ein wichtiger Aspekt dabei war es, nicht nur mehr Bürofläche zu schaffen, sondern auch ein neues Arbeiten bei TechTalk zu ermöglichen und zu etablieren.

Mit der neuen Bürogestaltung wurden folgende Ziele verfolgt:

  • Talente anziehen, fördern und entwickeln: Mitarbeiter sollen gut arbeiten und sich weiterentwickeln können.
  • Emergente Organisationsform: Das Büro soll sich den sich ständig ändernden Bedingungen und Aufgaben von TechTalk anpassen können.
  • Externe Referenzen zulassen und verstärken: Wir wollen sehen wie unsere Arbeit Auswirkungen auf andere hat und Feedback dazu erhalten.

Diese Zielsetzungen bedingten, dass sich die MitarbeiterInnen in den neuen Büroräumlichkeiten wohlfühlen sollen und die Weiterentwicklung gefördert wird. Darüber hinaus sollte gewährleistet werden, dass die KollegInnen sowohl konzentriert arbeiten können als auch der Austausch und die informelle Kommunikation untereinander verstärkt unterstützt werden. Bei der Gestaltung wurde daher das Konzept des „activity-based working“ berücksichtigt. Dabei soll abhängig von den aktuellen Anforderungen zur Arbeitssituation, der passende Arbeitsplatz zur Verfügung stehen.

So sollen Teams die Möglichkeit haben, sich abhängig von ihren Aufgaben auch räumlich schneller zu formieren. Des Weiteren waren die Ideen des „Deep Work“ und das gleichnamige Buch von Cal Newport eine Inspiration für die Neugestaltung des Büros.

Figure 1: Schemenhaftes Bürokonzept mit den Bereichen für Kommunikation & Austausch, Teambereiche, Vortrag & Abstimmung, Konzentration & Stille und den Bereich für die Infrastruktur
Schemenhaftes Bürokonzept mit den Bereichen für Kommunikation & Austausch, Teambereiche, Vortrag & Abstimmung, Konzentration & Stille und den Bereich für die Infrastruktur

Um die Anforderungen und Bedürfnisse der MitarbeiterInnen von TechTalk gut zu erfassen, wurden viele Methoden aus dem „User Centered Design“ der Softwareentwicklung übernommen und für die Gestaltung des Büros angewendet.

Um die Anwendbarkeit des Nutzungskonzeptes zu analysieren, wurden Interviews mit mehreren MitarbeiterInnen durchgeführt und basierend darauf eine Nutzungsstudie und Nutzungsszenarien für die Arbeitssituationen und Meetingraum-Nutzung erstellt.

Um darüber hinaus weitere Einblicke in die Anforderungen und Wünsche der MitarbeiterInnen zu bekommen, wurden in Kleingruppen Lego Design Sessions durchgeführt. Mittels Lego-Steinen wurde dabei das Wunschbüro entworfen, wobei hier v.a. die Diskussionen hilfreich waren, in denen Wünsche und Befürchtungen artikuliert wurden. Auch eine Artefaktanalyse wurde anhand einer Schreibtischanalyse durchgeführt.

Lego Design Session

Basierend auf den verschiedenen Nutzungsszenarien und Erkenntnissen wurde großteils eine sehr offene Bürogestaltung gewählt, wobei vor allem folgende Aspekte berücksichtigt wurden:

  • Ausreichend Raumtrennungen – sowohl durch Stichwände als auch durch kombinierte Kasten-Whiteboard-Elemente – um eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu schaffen, die vor allem die Privatsphäre der MitarbeiterInnen gewährleistet.
  • Die Möglichkeit je nach Arbeitsbedürfnis rasch andere Räumlichkeiten zu nutzen – von der Telefonbox oder dem Meetingraum für kurze Abstimmungen bis hin zu Arbeitsplätzen, die das ungestörte Arbeiten im Team oder alleine unterstützen.
  • Erhöhte Aufmerksamkeit auf den Lärmschutz, um den Befürchtungen des störenden Lärms durch KollegInnen im großflächigen Raum entgegenzuwirken. Dies sollte durch unsere Unternehmenskultur als auch durch architektonische Anpassungen wie Deckenelemente mit erhöhter Lärmabsorption umgesetzt werden.

Neben der Raumgestaltung wurden auch einige Möbel neu angeschafft, so erhielt u.a. jede/r MitarbeiterIn einen höhenverstellbaren Tisch. Das TechTalk-Team wurde dabei in die Testphase stark eingebunden um ähnlich der Lieferung von MVPs (Minimum Viable Product) schnell Feedback durch unsere „Kunden“ zu erhalten. Vom Bürostuhl über die Meetingraumausstattung bis hin zur Telefonbox wurde ausprobiert, getestet und natürlich dabei viel Feedback gesammelt.

Eindrücke aus einer Feedback-Session zur Bürogestaltung
Feedback konnte jederzeit auch auf einem Whiteboard ergänzt werden

Der Sitzplan im neuen Büro wurde kontinuierlich weiterentwickelt. Mit den Projektteams wurden die Wünsche und Bedürfnisse besprochen und dann in den Sitzplan integriert.

Der Sitzplan – Erhebung und laufende Anpassung

Auch bei der Benennung und Gestaltung der Meetingräume konnte sich das TechTalk-Team einbringen – so ist die Geschäftsführung nun in Cape Canaveral zu finden und man kann von Marrakesch bis zum Matterhorn wandern.

Meetingraum im entspannten Setting – Raum Matterhorn
Große Meetings im formalen Rahmen – DC Spaces

Die Umsetzung aller Vorstellungen in der Umbauphase zog sich dann doch etwas länger als zunächst gedacht. Im Februar 2019 konnte endlich der langersehnte Umzug stattfinden und wurde an nur einem Wochenende umgesetzt. Wir übersiedelten vom 11. in den 16. Stock des Saturn Towers. Damit vergingen seit den ersten konkreten Überlegungen zum Konzept bis zur Übersiedelung 16 Monate mit dem Ziel der laufenden Weiterentwicklung und Verbesserung.

Fotos vom Umbau und Umzug:

Vorher / Nachher Bild #1

Vorher / Nachher Bild #2

Am ersten Tag wurden alle MitarbeiterInnen persönlich begrüßt und beim Start im neuen Büro begleitet. Neben einer gesunden und süßen Jause gab es für alle auch einen Office Guide, damit vor allem in der ersten Zeit die Orientierung leichter fällt.

Unser Office Guide – Orientierungshilfe im neuen Büro

Aktuell – Anfang April 2019 – arbeiten 83 Personen im Büro der TechTalk in Wien. Durch die flexible Gestaltung und die Möglichkeit Räume unterschiedlich zu nutzen, gibt es noch Platz für weitere 10-15 MitarbeiterInnen. Durch den Umzug in den 16. Stock könnte auch der Wunsch nach einem großen Meetingraum erfüllt werden. Dadurch können nun die von TechTalk angebotenen Trainings im eigenen Büro durchgeführt werden und auch diverse Wiener Meetups sind regelmäßig bei TechTalk zu Gast. Zusätzlich stehen die attraktiven Räumlichkeiten auch anderen Unternehmen unter dem Namen DC Spaces zur Verfügung.

Scrum Training mit Mitch Lacey in den DC Spaces

Mittlerweile hat sich das TechTalk-Team gut eingelebt und die letzten Umzugskartons werden nach und nach entsorgt. Die TechTalker genießen vor allem die Großzügigkeit und die überraschend ruhige Atmosphäre im neuen Büro und auch die Fische im Aquarium fühlen sich schon sehr wohl. Das Herz des neuen Büros ist sicher die liebevoll gestaltete Cafeteria, die zum zentralen Treffpunkt geworden ist – ob in der Mittagspause oder zwischendurch zu einem kurzen Plausch beim Kaffee.


Housewarming Party

Wenn Sie gerne selbst das neue TechTalk-Büro kennenlernen und mehr Infos über unsere Arbeitsweise erfahren möchten, können Sie sich gerne bei mir – Claudia Oster – melden oder Sie besuchen uns bei unserer Housewarming Party am Donnerstag, den 25. April ab 17 Uhr – 5 Plätze haben wir noch frei. Schreiben Sie uns dazu eine kurze Nachricht auf Twitter, Facebook oder hier in den Blog-Comments!

“Sag feig” – Innovations-Workshop bei der Caritas Wien

Mitte Jänner hatte ich, Claudia Oster, die Gelegenheit bei der Innovation Challenge der Caritas Wien teilzunehmen. Aufgrund der bisherigen Zusammenarbeit im Bereich User Experience und Agile Coaching wurde ich als externe Expertin eingeladen teilzunehmen.

Da ich sowohl die Arbeit der Caritas sehr schätze als auch an der Art der Umsetzung eines Design Thinking Workshop im großen Kontext mit mehr als 120 Teilnehmern interessiert war, freute ich mich sehr auf 1,5 Tage kreative Arbeit mit vielen neuen, interessanten Begegnungen. Der Innovationsworkshop stand unter dem Motto „Das traut sich die Caritas nie“ und sollte dazu anregen möglichst innovative Ideen einzubringen.

120 Caritas MitarbeiterInnen und externe ExpertInnen fanden sich in der Ankerbrotfabrik ein um innovative Ideen zu erarbeiten

Begonnen haben die 1,5 Tage mit vier Stunden am späten Nachmittag, um einen Einblick in die Themenbereiche der Caritas sowie des Workshops zu erhalten, u.a. Leistbarer Wohnraum, Sozialer Zusammenhalt oder Soziale Teilhabe im Alter.

Bereits am ersten Abend war es sehr beeindruckend zu sehen, welch bunte Mischung das Organisationsteam der Innovation Challenge in einen Raum zusammengebracht hat. Vom Leiter der Reinigungsfirma, über Freiwillige HelferInnen, MitarbeiterInnen in der Pflege bis hin zu Caritas-Externen aus verschiedenen Bereichen wie Bildung, Innovation oder IT war es ein bunt gemischtes Feld. Bereits in der ersten Vorstellungs- und Diskussionsrunde wurden die unterschiedlichen Aspekte und Blickwinkel sichtbar und man spürte sofort wie die Inspiration und der Austausch angefacht wurde.

Inspiration durch viel Know-How war allgegenwärtig, wie durch einen Mitarbeiter der Firma „No Isolation“ die mit ihren Produkten versuchen soziale Isolation zu verringern, z.B. mit Roboter für krebskranke Kinder, damit diese weiter am Unterricht teilnehmen können

Am Tag der Innovation Challenge wurden in Gruppen Herausforderungen in den Themenbereichen herausgearbeitet und mit Methoden des Design Thinking an innovativen Lösungen gearbeitet. Methoden wie Challenge Mapping, Persona Mapping, „Wie könnte man…?“-Problemfrage, Ideengenerierung und Idea Core Canvas kamen zum Einsatz.

Klassische Methoden des Design Thinking, wie eine Persona Map, kamen im kreativen Prozess zum Einsatz.

Es war wieder einmal sehr spannend zu sehen wie eine enorm multidisziplinäre Gruppe mit vielen unterschiedlichen Sichtweisen die Lösungsfindung positiv beeinflusst. Ich möchte mich für die Möglichkeit zur Teilnahme bedanken und bin gespannt welche Projekte im Rahmen der Caridee 2019 – dem Innovationsprogramm der Caritas – weiterverfolgt werden.


Wenn Sie Unterstützung bei der Durchführung eines Design Thinking Workshops oder der kreativen Ideenfindung brauchen, können Sie sich gerne direkt an mich wenden. Ich würde mich freuen Sie auf diesem kreativen Weg zu begleiten.

Neues Angebot: DC Spaces

Mit dem Umzug in unser neues Büro stellen wir auch unser neues Projekt vor: DC Spaces – Für Ideen mit Weitblick. Exklusivität, unsere Erfahrung in Vor- und Nachbereitung von Meetings und die einmalige Aussicht haben uns dazu bewegt, dieses Projekt zu realisieren.

Für Ideen mit Weitblick.

Die Räume werden ab März 2019 für Meetings, Seminare und Workshops für interne oder externe Anlässe verfügbar sein.

Das Innovation Lab, das durch die hervorragende Konstruktion im Saturn Tower eine einmalige Aussicht über den Donaupark bietet, ist ideal für Gruppen bis 15 Personen. Hier werden in Zukunft beispielsweise in Design Thinking Workshops Ideen entwickelt, diskutiert und verwirklicht.

Die Eastside Gallery wurde kreiert, um Gruppen mit bis zu 85 Personen eine produktive Umgebung zu bieten. Neben der modernen Ausstattung ist es dank mobiler Möbel möglich, in beiden Räumen vor oder während eines Meetings Set-Up-Änderungen durchzuführen.

Eine unkomplizierte Reservierung ist über das Buchungssystem mit verschiedenen Paketen übersichtlich und leicht möglich. Die Buchungspakete „Basic“, „Standard“, „Expert“ und „Premium“ unterscheiden sich in Umfang und Nutzung weiterer Leistungen wie zusätzliche Break-Out-Rooms, Verpflegung, Abholung und Lagerung von Materialen.

Agile Tour Vienna 2019

Erste Ankündigungen für die Agile Tour Vienna 2019! Am Freitag, den 20. September findet die neunte Agile Tour Vienna in Wien statt und wir freuen uns spannende Vorträge und lebhafte Erfahrungen teilen zu dürfen.

Marcus Hammerberg bei der Agile Tour 2018

Wegen des positiven Feedbacks über den Veranstaltungsort wird auch dieses Jahr der FH Campus als Kulisse der Agile Tour Vienna dienen. Anders als in den letztens Jahren wird sie allerdings auf einen Freitag verlegt.

Mit seinen spannenden und inspirierenden Vorträgen, freuen wir uns besonders unseren ersten Keynote-Speaker ankündigen zu dürfen: Marcus Hammerberg. Er ist seit vielen Jahren Agile-Coach und hat an den unterschiedlichsten Orten und für die verschiedensten Institutionen gearbeitet – Teilnehmer vom letzten Jahr werden sich sicher an seinen Vortrag „The Bungsu Story – Inspirational Presentation“ (zum Video) erinnern. Im März hat er außerdem einen Workshop namens „Kanban in Action – Process Improvements Now! And forever!“ bei TechTalk in Wien gehalten.

Call For Proposals! Die Ausschreibung nach Keynote-Speakern hat begonnen! Sessions und Workshops sollten sich mit Themen aus einem der folgenden Bereiche befassen:

  • Successful Technical Practices
  • Terrific Transformations
  • Amazing Products
  • Positive Psychology of Agility
  • Reach out – Agile beyond IT

Zusätzlich solltet Ihr ein passendes Format für Eure Session wählen. Möglich sind beispielsweise:

  • Classical talk
  • Interactive Sessions/Workshops
  • Practitioner Report (case studies)
  • Young Talents

Neu in diesem Jahr:

  1. Die Dauer einer Session beträgt 30 Minuten.
  2. Das Q&A wird in einem separaten 30-minütigen Slot stattfinden, einer für die morgendlichen und einer für die nachmittäglichen Sessions. Dies soll dem Publikum etwas Zeit geben, über Deine Session nachzudenken und Fragen direkter zu stellen.

Young Talents:

Aufgrund der positiven Eindrücke des vergangenen Jahres werden wir wieder den speziellen Track „Young Talents“ haben, der sich der Unterstützung von Young Professionals widmet, die ihre erste Sitzung auf einer Konferenz abhalten.

Anforderungen, die für diesen Track erfüllt werden müssen, sind:

  • Du bist unter 30 Jahre alt.
  • Es ist Dein erster Vortrag auf einer Konferenz.
  • Deine Session ist ein Classical Talk oder Praxisbericht.

Unterstützung bekommst Du vor und nach der Agile Tour:

  • Feedback zu Deinem Vortrag, einschließlich der Möglichkeit, mit einem Experten Kontakt aufzunehmen.
  • Individuelles Coaching zur Vorbereitung auf Deine Session
  • Die Möglichkeit eine Probe vor einem kleinen Publikum abzuhalten, um Dir wertvolles Feedback zu geben.

Bis zum 30. Juni ist es möglich, Sessions einzureichen. Mehr Informationen zur Ausschreibung.

Dein erster Eindruck zählt: Onboarding @ TechTalk

Wir freuen uns schon sehr auf Dein Kommen, deshalb ist es uns wichtig, dass Du Dich von Anfang an gut aufgenommen fühlst. Die ersten Tage im neuen Job sind geprägt von vielen neuen Gesichtern und jeder Menge Informationen.

Als neues Teammitglied senden wir Dir bereits vor Deinem ersten Arbeitstag ein Welcomepackage mit vielen netten Überraschungen zu. TechTalk gibt Dir dabei das Gefühl: Du bist bereits Teil unseres Teams! Am ersten Tag begrüßt Dich Dein persönlicher Buddy und stellt Dir Deine neuen Kolleginnen und Kollegen vor. Unsere „open door policy“ macht Dir die interne Kommunikation leicht.

Guter Kaffee wird bei TechTalk sehr geschätzt. Fun Fact: pro Jahr wird bei uns mehr als 205 kg Kaffee gemahlen.

Dein Feedback wird schon nach der ersten Woche von uns sehr geschätzt, dabei wird klar: Deine Meinung zählt! Die TechTalk Kultur, in der jeder sein Bestes gibt, wird Dir von Tag zu Tag bewusster. Dadurch ist es uns möglich gemeinsam Erfolge zu feiern! TechTalk bietet ein Arbeitsumfeld, in dem Wissensaustausch sowie gegenseitige Wertschätzung gelebt wird. Bringe Deine Ideen ein und entwickle sie im Team weiter.

Oft ist der neue Job ein neuer Lebensabschnitt, an den Du Dich lange zurückerinnerst – deshalb ist es uns umso wichtiger, dass Du auf Deine ersten Eindrücke als TechTalk Teammitglied positiv zurückblicken kannst.

Mehr Einblicke zum Arbeitsalltag bei TechTalk findest du hier:

Hier geht es zu den derzeitigen Job Ausschreibungen.

1. Platz für das Projekt „E-Akte Gamification“

Gratulation! Unsere Junior Projektmanagerin Nina Napetschnig hat fünf Studenten betreut und ihr Projekt „E-Akte Gamification“ wurde durch ein Fachjuryvoting mit dem 1. Platz ausgezeichnet! 

Im Rahmen des Bachelorstudiums „Projektmanagement und IT“ an der FH bfi Wien werden jedes Jahr zweisemestrige Projektpraktika in Zusammenarbeit mit Unternehmen durchgeführt. Die Ergebnisse werden am Ende des Praktikums im Rahmen einer Projektvernissage präsentiert und von Publikum, sowie einer Fachjury bewertet.

TechTalk war dieses Jahr das erste Mal mit dem Projekt „E-Akte Gamification“ dabei. Größere Städte nutzen in der Regel schon digitale Serviceplattformen mit elektronischen Akten, bei kleinen Gemeinden trifft das allerdings noch nicht zu.  Im Projekt ging es darum einen Gamification-Ansatz zu finden, mit welchem kleinen Gemeinden der Einstieg in Acta Nova spielerisch erleichtert werden kann.

Großer Dank an unsere Designerin Lisa-Marie Holzer, sowie Franz Noll (Teil der Geschäftsführung / Leitung Projektmanagement), die das Projekt unterstützt haben.

Hier geht es zu unserem E-Akte Blog.

OnBrand Conference

Finally, a great conference about branding! OnBrand has been around for a couple of years, but this year they really managed to provide a solid experience. It was amazing: from the location and inspiring world-class speakers to the overall tribal feeling outside by the food trucks.

OnBrand ’18 again took place at the Sugar Factory in Amsterdam. This location has a nightclub flair that actually works! For the first few minutes, I had to remind myself that I was not entering my favourite disco in Lisbon, but that it was 8 o’clock in the morning and I was attending the best branding conference in Europe. But once you immerse yourself in this environment, you feel open and eager for new information.

As a brand manager and marketer, I could not help but view the event with an analytic eye: how do they manage the check-in? How do they introduce the event sponsors to you? What about the schedule? And – of course – where can I get coffee!? Everything was there, and done with amazing style and care.

With three main stages and more than 30 speakers overall, it was impossible to be everywhere at once, so I had to carefully choose where I wanted to be. And I want to share my insights from my favourite two talks with you, as these still resonate with me today.

The first one was by Emanuele Madeddu, the brand strategist from National Geographic. This well-known brand is 130 years old, and the #1 brand on social media and Instagram. There is a reason for this position of strength, and Emanuele summarized the 5 key aspects needed to achieve a strong and relevant brand today:

  1. Authenticity:

It is important to stay true to who you are. People can spot Bullshit immediately. People today are also interested in brands that help them with their personal growth. So, to be authentic, National Geographic chose to allow their workers to post directly on Instagram, without the need for any curating. This works because their photographers know the brand so well that there is trust and space for creativity.

  1. Communities:

When posts are made on Instagram, people immediately ask questions and interact. There is a live community returning regularly, engaging with one another and forming smaller communities. This year, National geographic launched the Facebook campaign Women of Impact, portraying female explorers and scientists at National Geographic. They also initiated the Your shot campaign, which lets amateur photographers share their pictures in an online pool, one of which gets chosen and printed on the last page of the magazine.

  1. Impact:

Brands that want to stand out must deliver an impact. You need to have a voice that is clear, loud and has an opinion. People want to relate to brands that have a point of view and stand for something. They want to feel part of the solution, to participate, and have an impact. To deliver this impact, National Geographic started the Planet or Plastic? initiative, because we all can do better to reduce the amount of single-use plastic. For this initiative, National Geographic partnered with influencers; but – top tip –  pick your influencers very carefully. People also readily share their email address with the company, as they are actually interested in the subject, and in driving change.

  1. Good Stories:

A cycle is created: the more impact, the more stories to tell, the more people are interested and invest time and money in National Geographic. This, in turn, allows the company to deliver a bigger impact. But one other thing is also very important: telling good stories. The story does not need to be about something good, but it needs to be a good story, something memorable. One of National Geographic’s best stories is their new documentary film Free Solo, about free solo climber Alex Honnold.

  1. Partnerships:

National Geographic entered into a partnership with Nike to create the documentary Breaking 2, about breaking the 2-hour record in the Marathon.

 Resuming, trust your path and stick to it.

The second talk that I did not wanted to miss was the one by Lisa Hogg, TOMS Marketing Director. TOMS is the company that donates a new pair of TOMS shoes to a child in need for each pair of shoes bought. Lisa Hogg talked to us about the TOMS mission, which is simply to do Business for Good. It all started with the revolutionary concept of being a One for One company. Today they are no longer unique in doing this, so they have had to stop and re-evaluate themselves as a brand.

They knew who they were, they just had to find out how they wanted to develop. They decided they wanted to continue with their mission, but now seeing themselves as a bridge. A bridge from the consumer to the realization of projects that fit their shared values. TOMS wants to be a platform because they truly believe that citizens can change the world. Besides donating shoes, TOMS is now helping to give sight, improve access to water, provide safe births and prevent bullying. Lisa Hogg underlines the importance of being able to prove the impact you are having with data. She also shared with us their campaign Hairdresser to the Homeless featuring Joshua Coombes, the founder of the movement #DoSomethingForNothing.

This conference made me feel proud of the work that we have been doing to improve the TechTalk  brand awareness.

Early this year we launched our #WEPARTY campaign, inviting developers from all over the world to join us on the rooftop of our building to connect. Then our 25 Years of TechTalk party followed in the summer, where we could celebrate with colleagues and business partners and simply say “Thank you”.

And just recently we launched the recruiting campaign Help us and we help together that clearly shows who we are, this time in a partnership with Caritas Wien. As part of this campaign, for each person that recommends our company to a friend who ends up joining us, TechTalk makes two donations: one to the person that recommended us, and another to a non-profit organization.

Well enough said, I’ll close as the conference started – “Let’s Brand on!”

 

Conference Speakers Book Tips:

Let My People Go Surfing, by Yvon Chouinard, the founder and owner of Patagonia

Homo Deus: A Brief History of Tomorrow, by Yuval Noah Harari

Conference Links:

OnBrand 18 WebsiteOnBrand 18 Agenda  | The social media wrap-up of #OnBrand18 |   OnBrand LinkedIn

Einblicke in die nachhaltige UX Gestaltung

UX Night Vienna on November 26, 2018 at Impact Hub Vienna. © Christian Lendl

Zum dritten Mal fand am 26. November die UX Night Vienna statt. Entsprechend dem Motto „UX for a change“ gab es 3 Talks zum Thema „Nachhaltigkeit“:

 

Eveline Pupeter at UX Night Vienna on November 26, 2018 at Impact Hub Vienna. © Christian Lendl

Eveline Pupeter, CEO von Emporia, lieferte Einblicke in die Entwicklung von seniorenfreundlichen Handys. Das oberösterreichische Unternehmen Emporia hat es sich zur Aufgabe gemacht die Generation 50+ bei der Digitalisierung zu unterstützen. Es bietet neben seniorenfreundlichen Smartphones auch Smartphone-Schulungen an. Spannend war festzustellen, dass sie:

  • Ihre Kundensegmente nach Grad der Digitalisierung und nicht nach Alter einteilen.
  • Hilfsmittel einsetzen um ihren – durchwegs jungen – Entwicklern die Bedürfnisse der älteren Generationen näher zu bringen. Im Einsatz sind:
    • Spezielle Handschuhe, welche eine eingeschränkte Feinmotorik simulieren und
    • der Alterssimulationsanzug GERT.

Peter Knoblauch at UX Night Vienna on November 26, 2018 at Impact Hub Vienna. © Christian Lendl

Peter Knoblauch, Senior Lektor am Institut für Design der Angewandten, sprach über die Gebrauchstauglichkeit von Alltagsprodukten. Er erklärte anhand welcher Kriterien die

Lebensdauer von Alltagsprodukten gemessen werden kann. Meine take aways:

  • Es gibt ein Nachhaltigkeitssiegel für langlebige, reparaturfreundliche Produkte (ON Regel 192102).
  • Er untersuchte die Langlebigkeit von Waschmaschinen. Die User Interfaces verschiedener Waschmaschinen wurden hinsichtlich ihrer Gebrauchstauglichkeit verglichen. Selbst hochwertige Markenprodukte versagen bei der Usability des Interfaces.

UX Night Vienna on November 26, 2018 at Impact Hub Vienna. © Christian Lendl

Den Abschluss machte ein Beitrag über Participatory Design. Christopher Frauenberger (TU Wien) präsentierte eine Designstudie. In dieser hatten Forscher mit Kindern mit Autismus am Design von neuen Technologien zusammengearbeitet. Learnings:

  • Participatory Design ist nicht User Centered Design.
  • Beim Participatory Design ist der User ein Teil vom Team. Er produziert Inhalte und entscheidet mit.

Der Abend war unterhaltsam und regte zum Nachdenken an. Er war allerdings weniger praxisrelevant für User Experience Designer als derjenige im Vorjahr. Es bleibt noch zu sagen: Das kostenfreie Event war wieder bestens organisiert. Ein besonderer Dank dafür gebührt dem UX Vienna-Meetup Team – inklusive unserer Claudia ;). Ich danke Euch!