Caritas GF Klaus Schwertner im Interview & Prämie für Weiterempfehlung

Zum Start unserer Aktion „Hilf uns und wir helfen gemeinsam“ haben wir dem Geschäftsführer und Generalsekretär der Caritas Wien ein paar Fragen gestellt.

Andreas Rosenthal (AR): Starten wir mit einer Provokation: Wir sind ja beide Klosterneuburger, hier sagt man „ein Chorherr hungert nie“.  Wenn man das prächtige Stift so sieht und seine beachtliche wirtschaftlichen Tätigkeiten, erweckt das bei mir kein spendenanregendes Gefühl. Die Caritas ist eine kirchliche Hilfsorganisation und die Kirche hat eh viel Geld, macht (m)eine Spende einen Unterschied, oder ist die nur eine Rundungsdifferenz? Ich habe natürlich den Eindruck, Ihr hebt diese Wirkung schon hervor und man sieht das auf Eurer Website auch sehr gut. Wie groß ist der Einfluss der „Kleinspender“ aber nun tatsächlich? Hast Du einen Motivations-Pitch für uns, so undankbar das erscheint?

Klaus Schwertner, Geschäftsführer Caritas Wien

Klaus Schwertner (KS): Keine Sorge: Ich liebe provokante Fragen. Eine provokante Antwort könnte lauten: Die Kirche ist das tiefe Fundament, auf dem wir als Caritas stehen. Die tausenden KleinspenderInnen und Freiwilligen – nicht zuletzt auch jene in den Pfarren – sind es aber, mit deren Hilfe wir unsere Hilfe erst möglich machen. Das heißt: Du solltest es Dir in deiner Annahme nicht zu gemütlich einrichten.

Es melden sich laufend Menschen bei uns, die fragen: Was kann ich beitragen, wie kann ich helfen? Aber es gibt auch jene, die sich schnell in Ausreden verlaufen und sagen: Was kann ich schon ändern? Wir können ja die Welt nicht retten! Meine Antwort ist jedesmal die gleiche. Wir können jeden Tag ein bisschen beitragen, die Welt bzw. unser Umfeld ein bisschen heller und menschlicher zu machen. Deine Spende macht natürlich einen ganz konkreten Unterschied. Das sehe ich jeden Tag an so vielen Caritas Orten. Für obdachlose Menschen, denen Du mit deiner Unterstützung einen winterfesten Schlafsack und eine warme Mahlzeit gibst. Für Menschen, die am Ende des Geldes zu viel Monat übrig haben und die in den pfarrlichen LeO-Ausgabestellen kostengünstig Lebensmittel und Beratung erhalten. Deine Spende hilft Menschen am Ende ihres Lebens, denen Du Begleitung durch unser Mobiles Hospiz Team ermöglichst. Und für Kinder und Jugendliche, die auf Wiens Straßen stehen, bedeutet Deine Spende ein warmes Bett und ein Dach über dem Kopf. Deine Spende hilft im Inland und darüber hinaus weltweit wie zuletzt nach dem Tsunami in Indonesien. Langer Rede kurzer Sinn: Es sind also nicht die Kirche und die Caritas, die sich über Deine Spende freuen, sondern jene Menschen, die Deine Hilfe spüren. Und eines kann ich garantieren: Deine Spende kommt an!
Noch Fragen? Hier geht’s zum Spendenformular

AR: Was sind Eure wichtigsten Vorhaben dieses Jahr? Wo wollt Ihr hin?

KS: Es wird kälter, der Winter kommt, und wir machen gerade die Notquartiere winterfest. In den letzten Wochen haben wir Freiwillige gesucht, die die Anrufe am Caritas-Kältetelefon beantworten werden. Ich freue mich sehr, dass uns das gelungen ist, dass es so viele Menschen gibt, die hier helfen und Zeit schenken. Für die Notquartiere suchen wir noch dringend Spenden. Unsere Notschlafstelle für obdachlose Jugendliche zum Beispiel: Wir können zwar nachts einen Schlafplatz anbieten, aber in der Früh müssen wir die 14-18 jährigen auf die Straße schicken, weil das Geld aktuell fehlt. Eine Tagesbetreuung wäre großartig, dafür brauchen wir dringend Spenden. Wir haben auch Beschäftigungs- und Arbeitsprojekte für Jugendliche, wir könnten jeden Platz doppelt besetzen, weil der Andrang so groß ist. Auch dem Haus für trockene Alkoholiker fehlt noch Geld. Im Haus wohnen ehemals obdachlose Männer die einen Entzug machen, sich mit ihrer Sucht auseinandersetzen.  Ein großartiges Projekt mit mutigen Menschen – aber es ist nicht immer ganz einfach, dafür Spender zu finden. Heuer im Sommer war ich im Südsudan, die Eindrücke dieser Reise beschäftigen mich nach wie vor sehr. Ich habe so viele Mütter getroffen, die ihre Männer im Krieg verloren haben, die gerne für sich und ihre Kinder selbst sorgen möchten. Dafür braucht es auch gar nicht viel: Wir vergeben Mikokredite für Kleinunternehmen, wir verteilen Saatgut und Werkzeug, um Menschen unabhängig von fremder Hilfe zu machen. Die Erfolge sind sensationell!

AR: Eine persönliche Frage: Ich bin auf Dich über Social Media (twitter, @cariklaus) aufmerksam geworden. Dort vertrittst Du sehr klare Positionen und Einstellungen, die man nicht nur menschlich, sondern auch sehr (tages-) politisch auffassen kann. Mein Eindruck war – „der traut sich was“ – traut er sich was? Gibt es sie noch, die erzkonservative Kirche und stößt sie sich an Deiner Arbeit?

KS: Als Caritas haben wir zwei Aufträge: Not sehen und handeln auf der einen Seite und auf der anderen Seite einen anwaltschaftlichen, also gesellschaftspolitischen Auftrag. Dieser wird von jenen an die unsere Forderungen gerichtet sind, gerne als parteipolitisch motiviert verunglimpft. Wir sind weder türkis, noch schwarz, nicht grün, nicht rot und auch nicht pink oder blau. Wir haben auch kein Parteiprogramm. Unser Auftrag ist das Evangelium. Wie gesagt: Not sehen und handeln, darum geht’s. Ja, und natürlich gibt es auch Menschen, die sagen, ihnen wäre eine Kirche lieber, die die Maxime ‚Hände falten, Goschen halten‘ als Programm hat. Ich gehöre nicht dazu. Ich bin viel mehr überzeugt, dass die Rolle der Kirche klar und so wichtig ist wie schon lange nicht: Sie muss Sprachrohr der Schwachen und Verfolgten sein. Ganz einfach, weil sich der Reichtum eines Landes nicht nur daran bemisst, wie hoch unser Bruttonationalprodukt ist, sondern daran, wie wir mit jenen umgehen, die keine Stimme haben. Genau an diesen Rändern gewinnt der Glaube Gestalt. Diese Gewissheit gibt mir jene Freiheit, die ich in meiner täglichen Arbeit brauche.

AR: Ein bisschen Businesstalk noch: als Führungskraft in so einer großen Organisation mit unterschiedlichen Aufgaben: was fällt Dir da am leichtesten und was am schwersten? Wie gehst Du damit um? Gibt es als „Manager der Menschlichkeit“ Erfahrungen, die Du mit uns teilen kannst und willst?

KS: Schwer fällt mir, all zu lange am Schreibtisch zu sitzen. Leicht fällt mir, draußen bei den Menschen zu sein. In der Obdachloseneinrichtung Gruft, in den Mutter-Kind-Häusern, in den Pfarren oder wie zuletzt an der Frontlinie in der Ukraine, wo wir unsere Hilfe noch immer aufrechterhalten können. Vor Ort zu sein, auf die Menschen zuzugehen und mich gemeinsam mit ihnen für eine zukunftstaugliche Gesellschaft einzusetzen – das ist mein Ziel und gibt mir Kraft. Denn klar ist auch: Die Caritas ist nur so stark wie die Menschen, die unsere Arbeit mittragen. Das führt uns auch zu Deiner ersten Frage: Denn da geht’s zum einen um unsere MitarbeiterInnen, um die Freiwilligen, aber eben auch um SpenderInnen, die unsere Hilfe möglich machen. Deshalb noch einmal zur Erinnerung: Hier geht’s zum Spendenformular

 

Hilf uns und wir helfen gemeinsam! 
Wir glauben über Weiterempfehlung die besten MitarbeiterInnen zu finden. Kennst Du jemanden, der eine berufliche Veränderung möchte, dann empfiehl TechTalk und erhalte eine Prämie bei erfolgreicher Einstellung.

Wir zahlen Dir eine Prämie von max. 2.500 € und spenden noch einmal den gleichen Betrag an eine gemeinnützige Organisation, bevorzugt an die Caritas.
Details zur Aktion

 


Weitere Links

 

 

E-Akte für die Schweiz

Unsere E-Akte Webseite für den deutschsprachigen Raum gibt es jetzt auch in Schweizer Ausprägung. In der Schweiz wird die „elektronische Aktenführung“ allerdings »GEVER« genannt, was kurzum „Geschäftsverwaltung“ heißt. Mit GEVER wollen wir die Digitalisierung von Arbeitsprozessen in öffentlichen Schweizer Gemeinden und Städten ermöglichen und weiter vorantreiben. 

Ihr optimaler Verwaltungablauf

Dadurch, dass die E-Akte auf Basis von Acta Nova auch in der Schweiz bereits stark vertreten ist, gibt es die E-Akte Homepage nun auch in GEVER-Form. Das neue Logo, sowohl als auch die Abbildungen, Referenzen und auch einzelne Fachbegriffe finden sich nun im schweizerdeutsch wieder.

Hier einige Beispiele für alle zum Verständnis:

  • Akte = Dossier
  • Aktenplan = Ordnungssystem
  • Mitzeichnung = Visum
  • Tagesordnungspunkt = Traktandum

Auf unserer GEVER Seite finden Sie einige bisherige Kundenprojekte, Informationen zu unserer Softwarelösung und zum Beispiel bei welchen Konferenzen Sie uns als nächstes treffen können.

SpecFlow 3 – unterstützt .NET Core

Für alle die SpecFlow noch nicht kennen: Unser Ziel ist es, die Kommunikationslücke zwischen Domänenexperten und Entwicklern durch verbindliche, lesbare Verhaltensspezifikationen mit der zugrunde liegenden Implementierung zu überbrücken.

SpecFlow ist ein Open Soure Projekt und wird auch von Entwicklern bei TechTalk vorangetrieben. Mit SpecFlow+ bieten wir eine Reihe von Erweiterungen die es ermöglicht SpecFlow am optimalsten zu nützen. Jetzt ist es endlich soweit die öffentliche Preview Version von SpecFlow 3 ist verfügbar:

Support for .NET Core is now available.

Für die Version 3 ist eine Aktualisierung der Visual Studio-Erweiterung für SpecFlow notwendig. Da die Erweiterung normalerweise automatisch aktualisiert wird, sobald eine neue Version veröffentlicht wird, kann diese Änderung alle Benutzer betreffen, und nicht nur die, die auf Version 3 upgraden! Die neue Erweiterung ist nicht mit allen alten Versionen kompatibel. Bitte lesen Sie die folgenden Informationen im Detail. Sie können die automatische Aktualisierung der Erweiterung auch deaktivieren, falls nötig.

Die größte Neuerung von diesem Release ist die Unterstützung für .NET Core! Wenn Sie die neue Version ausprobieren möchten, lesen Sie bitte die folgenden Informationen sorgfältig durch. Bevor Sie die öffentliche Vorschau verwenden können, sind einige Schritte erforderlich.

Agile Tour 2018 Rückblick (incl. Keynote Recordings)

Liebe Agile Tour Community!

Zum achten Mal in Folge fand am 06. Oktober die Agile Tour Vienna 2018 statt. Auch dieses Jahr war die Konferenz mit 261 verkaufen Tickets sehr gut besucht.

Dieses Jahr gab es ein paar Änderungen und Highlights auf der Agile Tour Vienna zu verzeichnen. Eines der größten Hightligts war bestimmt das neue Format, das wir auf der Agenda hatten. Die „Young Talents“ hatten einen eigenen Slot mit vier parallel stattfindenden Vorträgen. Jedes unserer „Talents“ hatte einen oder zwei persönliche Coaches aus unserem Review Team.

Das Review Team bestand aus 23 Mitgliedern aus 14 unterschiedlichen Organisationen. Dieses tolle Committee hat aus über 50 Einreichungen die besten ausgesucht und das Programm zusammengestellt.

Zu den hervorragenden Vorträgen, gab es noch ein weiteres Highlight an diesem Samstag – ein „After Conference Networking“ mit Cocktails. Da nach der letzten Konferenz der Wunsch nach Networking aufgekommen ist, haben wir dies heuer umgesetzt und uns dazu ein paar Cocktails mixen lassen.

Auch unsere neue Location, das „FH Campus Wien“, kam mit seinen großzügigen und lichtdurchfluteten Räumlichkeiten sehr positiv an.

Rückblickend betrachtet, war es ein sehr spannender Samstag, mit Sessions von sowohl hochkarätigen internationalen Speakern als auch der lokalen Community.

Die Eröffnungskeynote „AGILITY ≠ SPEED“ kam von Kevlin Henney.

Nach dem Mittagessen gab es eine Keynote von J.B. RainsbergerThe Selfish Team Player“.

 

Die bestimmt emotionalste Story an diesem Tag haben wir von Marcus Hammarberg gehört. In seinem Bericht erzählte er, wie er durch die Anwendung von Kanban ein Salvation Army Krankenhaus in Bandung Indonesien rettete.

 

Weitere Eindrücke zu den Sessions

 

Als kleine Einstimmung auf das „After Conference Networking“ bekamen die Teilnehmer eine kleine Drum-Einlage von David Anania im Zuge der Closing Keynote zum Thema „Hearing vs. Listening“.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal herzlich bei all jenen, die einen Beitrag zu der diesjährigen Agile Tour Vienna geleistet haben, bedanken. Angefangen bei dem FH Campus Wien für die tolle Venue, unseren drei Sponsoren Raiffeisen Bank International, sIT Solutions, Österreichischen Lotterien, unserem Review Team und narürlich allen Speakern – WE WANNA SAY THANK YOU!

Weitere Videoaufzeichnungen und Slides zu den Sessions findest Du in unserem Agile Tour Wiki.

Devs bei TechTalk: Andreas Willich im Interview

In unserer Interview Serie “Get to know TechTalk” stellen wir TechTalk Mitarbeiter vor. Diesmal interviewen wir unseren langjährigen Senior Developer Andreas Willich. Er gibt uns einen Einblick wie Developer bei TechTalk arbeiten, sich organisieren und an welchen Projekten er gerade arbeitet.

Senior Developer Andreas Willich im Interview.

Was fasziniert Dich an der Softwareentwicklung?

Am Anfang war es die Möglichkeit ohne Werkzeuge und Materialien Dinge zu bauen. Wie basteln halt. Mittlerweile hat sich das geändert. Jetzt ist es mehr die Möglichkeit, Probleme mit Software zu lösen und Menschen das Leben dadurch zu erleichtern.

Mit welchen Methoden löst du Herausforderungen im Entwicklungsprozess und mit welchen Methoden arbeitest du bei TechTalk?

Bei der Umsetzung von Projekten arbeiten wir generell mit einem agilen Vorgehen. Ob das jetzt Scrum oder Kanban ist entscheidet das Projektteam selbst. Zusätzlich setzen wir Methoden wie Impact Mapping, Story Mapping und Spezification by Example ein, um mit dem Kunden die Anforderungen auszuarbeiten.

Beim Programmieren am Projekt versuche ich so viel und oft wie möglich TDD (Test Driven Development) einzusetzen. Ich wechsle also das Schreiben von automatisierten Tests und Implementierung immer ab bis alle Anforderungen umgesetzt sind.

Hast du ein Herzensprojekt bzw. ein Projekt, welches für dich persönlich ein großer Meilenstein war? 

Das Projekt, das mir am meisten am Herzen liegt, ist mein aktuelles. Ich arbeite mit 2 Kollegen an SpecFlow und SpecFlow+. SpecFlow ist ein Open-Source- Projekt, welches von TechTalk im Jahr 2009 gestartet wurde. Es ist ein BDD- Tool, das hilft aus lesbaren und verständlichen Spezifikationen automatisierte Tests zu erstellen. Seit Anfang 2017 wurde SpecFlow fast 3 Millionen mal heruntergeladen und mit SpecFlow+ haben wir Kunden in der ganzen Welt.

Kannst du uns einen kurzen Einblick in deinen täglichen Arbeitstag geben?

Ich komme zwischen 8:30 und 9:00 ins Büro und checke als erstes meine Mails. Darunter sind meistens Mails von SpecFlow+ Kunden mit Support- Anfragen. Danach schaue ich, ob es neue Issues oder Forum- Beiträge von unseren Usern gibt. Meistens sind welche da und ich beantworte diese.

Danach setze ich meine Arbeit an SpecFlow & SpecFlow+ fort. Kurz vorm Mittagessen haben wir unsere Daily Standups. Dabei bespricht das ganze Team, was es am Vortag gemacht hat, was es als nächstes machen wird und ob es irgendwo gerade blockiert.

Nachdem Mittagessen setze ich meine Arbeit wieder fort bis ca. 17:00.

Was macht deiner Meinung nach einen guten Senior Developer aus?

Ein wichtiger Teil in unserer Arbeit ist das andauernde Lernen von neuen Techniken und Technologien. Einen guten Senior Developer zeichnet meiner Meinung nach aus, dass er sich andauernd fortbildet, um dieses Wissen wiederum an seine KollegInnen weiterzugeben.

Was machst du, wenn du nicht gerade an Projekten arbeitest?

Das Tolle an der TechTalk ist, dass wenn dich etwas interessiert oder man etwas machen möchte, das irgendwie etwas mit der Firma zu tun hat, man die Möglichkeit hat, das zu verfolgen. Ich z.B. engagiere mich in der Community und organisiere unterschiedliche Meetups (.NET Community Austria, F# Meetup Vienna, Vienna BDD Meetup). TechTalk unterstützt mich dabei, dass ich die Organisation während der Arbeit machen kann und es werden auch Räumlichkeiten, Getränke und Essen zur Verfügung gestellt.

 

Welche Lesetipps hast du, Blogs oder Bücher?

Blogs:

Bücher:

C# 7.0 in a Nutshell von Joseph Albahari & Ben Albahari erklärt alle C# Features, sehr gut wenn man eine Detailfrage nachschauen will oder sein C# auffrischen will.

 

 

Agile (Tour) for Managers: Ausgewählte Beiträge für „Organisationsjunkies“

Sie sind nicht direkt aus der IT, interessieren sich aber trotzdem für „Agile“? Sie vermeiden Buzzword-Bullshit-Bingo Konferenzen und Methoden-Nerd-Vorträge? Sie interessieren sich vielmehr für authentische Praxisberichte und Überlegungen?

Christian Hassa on stage beim Opening der Agile Tour Vienna 2017

Wir glauben wir haben etwas für Sie: die von TechTalk initiierte und bereits zum 8. Mal stattfindende Agile Tour am 6.10.2018 in der FH Campus Wien bietet kompakt an einem Tag renommierte Speaker mit Inhalten, die von einem unabhängigen, großen und erfahrenem Review Team kuratiert sind. Der Eintritt zur Agile Tour ist mit EUR 99 extrem niedrig  (Tickets kaufen), weil wir kommerziell nur die reine Kostendeckung anstreben, eben um die Inhalte sauber zu halten.

Folgende ausgewählte Beiträge empfehlen wir speziell für „Organisationsjunkies“ ohne direktem Bezug zu IT- und Softwareentwicklung:

Kevlin Henney

Agilität bringt Wendigkeit, nicht Schnelligkeit. Auf geradem Weg mit konstantem Ziel ist Agilität nicht so vielversprechend wie in Situationen, in denen probiert und laufend flexibel angepasst werden muss, um im Spiel zu bleiben. Henney ist ein gefragter internationaler Keynote Speaker, hier finden Sie seinen „Old is the New New“ Talk von der GOTO 2018. Seine Agile Tour Keynote.

Christian Hattinger (Agile Coach @ mySugr) erzählt über den beeindruckenden Weg des Wiener Startups während der letzten Jahre und die Transition von 4 auf 120 MitarbeiterInnen. Vom Startup zum etablierten agilen Unternehmen in kurzer Zeit. Abstract

Rene Pachernegg, (CTO @ APUS) erzählt seine Case Study von APUS im Talk „Hinfallen, Aufstehen, Krone richten, Weitermachen“. Was waren die 8 wichtigsten Lektionen der APUS auf ihrer Reise zum agilen Unternehmen seit 2010? Einblicke in Erfahrungen aus Misserfolgen in den Bereichen Krisenprojekte, Recruiting, Gehaltspolitik und mehr werden hier versprochen. Abstract

Unsere „Young Talents“ Karin Haberleithner, Sabina Lammert und Laura Fitzgerald beschäftigen sich in ihren 3 Vorträgen mit Erfolgsrezepten für agile Unternehmen und Organisationen. Talk 1, Talk 2 und Talk 3

Markus Hammarberg (Agile Coach) erzählt von seinen Erfahrungen im „Salvation Army hospital“ in Bandung Indonesien. Wie er durch die Anwendung agiler Methoden ein Krankenhaus unterstützen konnte und damit nicht nur die Einrichtung gerettet wurde … hier kann man sich einen inspirierenden Vortrag erwarten, frei von jeder Technik. Abstract

Florian Hackl-Kohlweiß (Organisational Development @ mySugr) ergänzt die mySugr Story um Erfahrungen aus dem HR-Bereich, dem Business- und Produkt Development und dem Anspruch, in einem agile Mindset eine gute Arbeitsumgebung für kreative Problemlöser zu schaffen – trotz der Tätigkeit in einem sehr regulierten Gesundheitsmarkt. Abstract

Gojko Adzic (Partner @ Neuri Consulting LLP) und Christian Hassa (Managing Partner @ TechTalk) kombinieren in ihrem Talk „Max Impact – Min Erffort“ Studien und Erfahrungen zu nützlichen Praxistipps um das Tempo organisationaler Adoption zu erhöhen, gängige Fehler zu vermeiden und Ziele schneller zu erreichen. Abstract

Robert Finan (Agile Coach @ TechTalk) meistert die beiden sowieso bereits schwierigen Thema „Agile Coaching“ und „Humor“ und erklärt den Witz hinter seinen „Agile Drill Sergeant“ Cartoons. Möglicherweise handelt es sich eher um Schmerzen aus seiner Praxiserfahrung als „Frontline Coach“, mit denen er in dieser Form „drüberlacht“? Achtung, hier wird oft und auch über Manager gelacht. Macht aber nichts, es wird sich eh niemand angesprochen fühlen. Abstract


Wir würden uns freuen, Sie bei der Agile Tour begrüßen zu dürfen und möchten darauf hinweisen, dass wir bisher immer ausgebucht waren – noch gibt es Tickets, aber das kann sich jetzt schnell ändern.

 

Webexpo in Prag: 4 Key-Take-Aways und die Verlängerung meiner Buchliste

Mitte September besuchte ich (Claudia Oster) die Webexpo in Prag. Das Programm der Konferenz richtet sich sowohl an Webentwickler als auch an Designer und so waren die Themen dieses Jahr gestreut von Design Thinking, Story Telling, AI und Machine Learning über AR/VR bis hin zu ReactJS und Talks über Performance im Web. Ich fokussierte mich v.a. auf die design-lastigen Talks.

Kurz möchte ich die vielen Eindrücke in 4 Key-Take-Aways zusammenfassen:

  1. Divergent and Convergent working everywhere

In vielen Talks wurde die Nutzung des Design Thinking oder der Double Diamond als Basis des Design Prozesses sowohl explizit, als auch implizit thematisiert – von IBMs „Enterprise Design Thinking“, über Firefoxs Verwendung von Event Storming und Facebooks Vorgehen zum Gestaltungsprozess, bis zum Vorgehen bei MSD zur Workshopgestaltung. Immer geht es um die Phasen des konkreten Anfangs (z.B. klares Vision) und darauffolgend der breiten Ideensuche.

Design Thinking für die Gestaltung eines Workshops von MSD.

Dann geht es darum sich wieder fokussiert Ideen auszuwählen, diese prototypisch umzusetzen und zu testen. Der Einsatz von cross-funktionalen Teams wird dabei immer als wichtiger Bestandteil gesehen.

  1. Agile & UX – diverse maturity level

Agiles Vorgehen wird in der Community als Standard wahrgenommen und noch schnellere Iterationen z.B. in Design Sprints genutzt um mit noch schnelleren Feedbackzyklen Ideen zu erarbeiten und zu testen. Es gibt jedoch noch immer Unternehmen in denen die agile Vorgehensweise und dazu die Integration von UX in diesen Prozess – inklusive User Research und User Testing – keineswegs der Standard sind.

Um dies zu verdeutlichen als Beispiel ein präsentierter Kommentar einen Scrum Masters in einem Projekt: „We don’t need to ask people what they want. We are the experts.”– So sollte es aber schon für jeden im UX oder Produktentwicklung klar sein, dass die Einbindung der Benutzer den Kern für den Erfolg einer Entwicklung darstellt.

Agile und User Research – nicht immer beste Freunde.

Auch war es für den User Researcher schwierig zu verstehen, welche Vorteile die agilen Methoden bringen können und dass der User Researcher auch Teil des agilen Teams sein soll.

Dieses Beispiel zeigt, dass es wichtig ist das gesamte Team in ein Boot zu holen und mit einem Basiswissen auszustatten – sowohl zum Thema UX, als auch im Bereich der agilen Methoden.

  1. Stories, Curiosity & Microcopy to connect with users

Wie kann man den Benutzer und Kunden so erreichen, dass etwas „hängen“ bleibt. Ein Beispiel dafür war die gesamte Story um den „Dollar Shave Club“ und die Nutzung einer konsistenten „tone of voice“.

In dem Talk von Kinneret Yifrah über „Microcopy – how users will fall in love“ thematisierte sie die Wichtigkeit mit dem Benutzer wie in einem Gespräch zu interagieren und gab den Rat „Imagine the user is in front of you – how would you talk to her?“. Und auch hier sollte etwas Spaß und Freude berücksichtigt werden.

Statt mit der Aussage „Your browser is out of date” informiert eine Website “Love your vintage browser! Unfortunately, it is a little bit too vintage … “.

  1. AI/ML & Design for Good

Ein wichtiges Thema – welches mich schon auf den Konferenzen der letzten 1-2 Jahre begleitet – war der Fokus auf „Design for Good“. Also, dass es nicht nur darum gehen soll ein Problem zu lösen, sondern wie Dan Saffer sagte, auch eine humane Funktion zu gestalten:

„If your design makes people more generous, helpful, thoughtful, useful, beautiful, respectful, or kind, it’s good design.”

Ein explizites Praxisbeispiel in einem weiteren Talk dafür war eine Social-Network-App für das tschechische Olympische Team in Pyeongchang und wie sie versucht haben nicht (!) die Nutzungsdauer der App durch Benachrichtigungen oder Infos über Likes zu erhöhen. Sondern es ging darum das Gemeinschaftsgefühl und den Informationsaustausch zu verbessern – unabhängig davon ob dies nun online über die App oder offline passiert.

Evil-free social network für das tschechische Olympiateam.

Vor allem die Relevanz von „Design for Good“ zeigt sich im Bereich der AI bzw. Machine Learning, weil hier auch unbeabsichtigt ein Bias entstehen kann. In ihrem Talk „People & Algorithms: Building AI-Driven Features that don’t Cause Harm” hat Val Head von Adobe thematisiert, dass diese Biases aktiv adressiert werden müssen. D.h. sie empfahl auch ungemütliche Fragen zu stellen und dafür können auch die „Tarot Cards of tech“ (Shop, leider nur in den USA verfügbar) genutzt werden.

Buchlistenerweiterung

Und natürlich werden in fast alle Talks interessante Bücher erwähnt und wieso soll nur meine Buchliste länger werden:

  • The Man Who Lied to His Laptop: What We Can Learn About Ourselves from Our Machines – Clifford Ness, Carina Yen (Amazon)
  • Conversational design – Erika Hall (Book Website)
  • Microcopy – Kinnereth Yifrah (Book Website, Amazon)
  • Weapons of math destruction – Cathy O’Neil (Book Website, Amazon)
  • Technically wrong – Sara Wachter-Boettcher (Book Website)
  • Design for real-life – Eric Meyer & Sara Wachter-Boettcher (Book Website)
  • Wired for speech – Clifford Nass, Scott Brave (Book Website, Amazon)
  • Newsjacking – Jan Burkhart, Grant Hunter (Amazon)

Conference Review of WebExpo

Generell eine sehr tolle Veranstaltung mit interessanten Speakern und das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut. Auch war es die erste Konferenz, die mir sehr stark durch ihre Familienfreundlichkeit aufgefallen ist – einige Babys waren dabei und für die Größeren gab es eigene Workshops.

Die gesammelten Aufzeichnungen der Talks werden auch zur Verfügung gestellt und hier gibt es einen weiteren detaillierten Eventbericht von Juho.

Social Life @ TechTalk

Schon immer wurde der soziale Zusammenhalt in der TechTalk groß geschrieben, denn nicht umsonst fällt der Begriff „TechTalk family“ recht oft. Kollegen werden zu Freunden und man unternimmt auch privat gemeinsam etwas. Unsere After-Work Runde ist langjähriger Begleiter, im Sommer geht’s pünktlich freitags um 15 Uhr los zur Copa Beach. Wenn das Wetter nicht gerade dazu einlädt im Sonnenstuhl zu liegen, lässt sich auch woanders das eine oder andere Bierchen trinken.  

Verstärkt kümmert sich nun der Social Circle um gemeinsame Events. Wir wollen so ein gutes Arbeitsklima schaffen, Kollegen miteinander verbinden und den Austausch fördern.

Unser letzter Radausflug

So fand im Juni ein Radausflug nach Korneuburg und weiter Richtung Tulln statt, es wurde gemunkelt, dass ganze 70km zurückgelegt wurden.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Pokertunier

Im Juli fand unser wiederkehrendes Pokerturnier statt. Es wurde viel gelacht und die Stimmung war großartig.  

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Mehr Informationen rund um Social Life, Karriere und Arbeitsklima bei TechTalk findest du hier.

Nadella: Responsibility, the Ubiquitous Cloud and „make a difference“

Diesmal war niemand von TechTalk bei der Microsoft Parnterkonferenz „Inspire“ (früher „WPC“, noch früher „Fusion“) vertreten, aber einige der Aufzeichnungen haben wir uns angeschaut, u.a. die Keynote (aka Corenote) von CEO Satya Nadella

Hier die Highlights (jeweils mit ca. Minute:Sekunde im Video) seines bewundernswert unaufgeregt aufgeregten und sympathischen Vortrags (nur Keywords und kurze Kommentare zum jeweils selbst im Detail „nachschauen“ bei Interesse):

„Privacy is a human right“

  • 06:20 Digital Opportunities & Responsibility – sind „[..] core guiding north star [..]“
    • Privacy: „… is a human right“
    • Cybersecurity: „[..] we need a new Geneva convention [..]“
    • Ehtical AI: „[..] not only build the tools, but also a set of design principles [..]“ (gegen Bias, Manipulation, Intransparenz etc)
  • 10:45 „Intelligent Cloud / Intelligent Edge“ – Gaming, Modern Life, Modern Workplace, Business Applications, Applications & infrastructure, Data & AI
  • 11:26 „[..] three things happening simultaneously“
    • People-centered experiences (decouple experience from devices, multi-sense/multi-device)
    • AI (infuse everything with AI – perception, language, machine learning …)
    • Ubiquitous („allgegenwärtig“) distributed computing fabric

Azure Sphere and Quantum Computing

  • 13:52 Data Center in the sea („Project Natick“) – 90 days setup/provisioning „zero emission“ – und cool anzuschauen
  • 15:11 Azure Stack, Azure IoT Edge, Azure Sphere (Serverless, eventdriven, across all devices)
  • 16:12 Azure Praxis-Stories
    • Walmart Story (Retail)
    • Ölförderung (Industry)
    • Vulcan Steel (Industry, Saftey)
  • 19:00 Azure Sphere – Neue Mini IoT Hardware von Microsoft in Kombination mit dem Azure stack. Azure „Secure by design“ Micro Controller Unit (MCU für all Endpoints; den Kühlschrank, das Auto etc). Nerds: unbedingt anschauen. Etwas ähnliches („Microsoft Azure Certified IoT Kit“ mit allen vorstellbaren Sensoren – sogar lieferbar) für kaum Geld gibt es auch hier.
  • 20:00 Azure Quantum Computing, erzählt anhand von Health-Anwendungen, Cancer Research und MRI Scan Analyse. „[..] Relearn for Quantum Computing („QC inspired algorithms“) [..]“

Human parity

  • 21:48 AI
    • Microsoft AI breakthroughs (2016-2018): „Human parity“ – 2016: object recognition, 2017: speech recognition und 2018: machine reading and comprehension, translation
    • 23:46 Democratizing AI – in allen Branchen. Anm: Das ist schon eine typische Microsoft Story in der Vergangenheit gewesen. Teure Technologien in die Breite bringen zu verhältnismäßig niedrigen Kosten (SQL Server, BI, …). „[..] to turn every industry in an AI first industry [..]“
    • Es folgen viele Beispiele:
      • 24:35 Healthcare
      • 25:24 Retail mit digitalen Preisschildern und Interaktion am Supermarktregal
      • 26:06 McDonald’s Drive Through Spracherkennung bei Bestellung, mobile Bestellung und Bezahlung
      • 26:53 Walt Disney World „Connected Animal Kingdom“ – Datensammlung aus „Connected Bird Cages“ um sie zu schützen
      • 28:40 Toyota Material Handling – Autonomy, Geräte erkennen den Raum in der Lagerhalle, Logistik ohne Menschen, es fahren nur Maschinen herum im Lager („[..] training costs of trying to make anything atonomous …“). Projekt AirSim um autonome Drohnen, Autos, Paletten zu simulieren und Trainingskosten zu sparen
      • 30:23 Xiaoice Language Processing und automatische Dialoge („build your own edge“). Nächstes Level der Spracherkennung durch full-duplex Unterhaltungen. So etwas hat Google zuletzt auch vorgestellt, oder? Xiaoice dürfte in China eine große Sache sein. Ist ein von Microsoft Research seit 2013 entwickelter Chatbot, der Erinnerungen an Eliza weckt, aber so scheint’s von Millionen Chinesen aktiv vor Assistenz-Dienste bereits eingesetzt wird in der Praxis. 33:17 dann die Demo dazu

Wie verwendet Nadella Office?

  • 35:00 People Centered Experience – nicht Devices. Relationships (1:1, 1:Team, …) führen zu „Activities & tasks“ (E-Mail, Anrufe, Shopping, Fotos, Reisen, Routing etc) unterstützt durch „Multi-Sense, multi-device“ (Data Center, Gaming Konsole, Auto, Pen, Touch, Alexa, herkömmliche Computer etc)
    • 35:38 Gaming – „Profound shift“, 35:50 Video – Nicht ganz klar aber, was da die Aussage ist? Streaming? AR? VR? Subscription Services? Mixed devices
    • Microsoft 365 (das ist nun Windows 10 + Office + alles mögliche zusätzlich in der Cloud)
    • 37:20 Wie verwendet Nadella Office?
      • Outlook „Open Loop“ – Communication to anybody internally and externally
      • Teams „Inner Loop“ – Projects I’m working on, stay close to the teams
      • Yammer „Outer Loop“ – What’s going on in the whole company, stay grounded, stay in touch, 41:20 verwendet Gruppen zum kontinuierlichen Dialog
    • 38:39 Demo für die Outlook App („Universal Inbox“) – „[..] in fact, Outlook is the best GMail client [..]“
    • 41:51 „To Do“ App wird erwähnt (die ehemalige Wunderliste)
    • 42:25 Bing kann auch interne Informationen indexen
    • 43:00 LinkedIn: „[..] probably my most important newsfeed is LinkedIn newsfeed [..]“ – hoffentlich eine Notlüge
    • 43:15 PowerBI wird beworben – „[..] from lagging indicators to indicators leading to success [..]“
    • 44:14 Edge wird beworben (Selben Content auf verschiedenen Devices lesen)
    • 45:55 Die Videostsharing Plattform Stream wird hergezeigt, wäre cool, dort die Keynote anschauen zu können (Text- und Gesichtserkennung, Suche im Transkript etc)
    • 47:10 Mit Microsoft 365 + Dynamics 365 kann man Branchen- und Domainenspezfische Lösungen bauen
      • 47:17 Rio Tinto Sample, Mining (Enterprise), 48:00 Jack’s Diving (SME), 48:33 NHS verwendet Teams, Silos machen die hohen Healthcare-Kosten aus und verwenden reduziert, 49:35 ZF (Firstline Workers, Hololens und AR), 50:31 National Oilwell Varco (IoT, LinkedIn Sales Navigator, CRM)
    • 51:30 Jeder Workflow wird digitalisiert und automatisiert, Microsoft macht das mit den Tools PowerBI, PowerApps and Flow – ändert, wie Anwendungen erstellt werden
    • 51:50 London Heathrow Story – der Hero-Employee Samit Saini hat eine super Idee und los geht’s
  • 57:00 Mixed Reality Workplace, (CRM) Field-Service Anwendungsstory, in der alle Produkte vorkommen und ein Remote-Experte der Ingenieurin Vor-Ort die Zusammenhänge mansplained, sie hat ein Hololens dabei (Spoiler: die Story hat ein Happy End)
  • 1:03:00 Vision for the „Future of Meetings“, jetzt darf man Angst bekommen. 1:05 Meeting Room Finder App von CBRE mit Indoor-Routing. Man zeigt einen Prototypen (irgendwo zwischen Alexa und 360 Grad Webcam). Das Gerät erkennt die Teilnehmer, schreibt mit, übersetzt mehre Sprachen simultan. Dokumente werden im Team Space abgelegt, Cortana versucht im Kontext der Unterhaltung die richtigen Dokumente bereitzustellen („Do you have the Q2 sales forecast?“) 1:08 HoloBeam bringt zum Schmunzeln, simuliert die Anwesenheit des Remote-Teilnehmers und stellt ein Objekt in den Raum, das besprochen (verkauft) wird.

Microsoft Culture: „Make a difference“

  • 1:10:40 Microsoft Culture: Growth mindset (Prozess der Erneuerung nicht nur des Zieles) – Customer obsessed, Diverse & inclusive, One Microsoft – das ist ein schöner und wertvoller Abschnitt, so wünscht man sich den CEO eines Unternehmens, das die Welt massiv verändert. Klingt vielleicht wie Schönsprech, aber besser als umgekehrt (man erinnert sich in dieser Konferenz an Menschen wie Kevin Turner, die Umsatzziele und Erfolge runtergepredigt haben) und in diesen Zeiten freut man sich ja auch über Menschen, die dazu stehen, Gutes erreichen zu wollen („[..] make a difference [..]“) und das explizit machen. Am besten diesen Abschnitt selbst anschauen.

Weitere Inspire Videos

Zusätzlich gibt es eine enorm umfangreiche Sammlung an Videos der Sessions von der Konferenz, die jedem ohne Anmeldung und einfach suchbar nach Kategorien zur Verfügung steht. Sehr gut geeignet um einen groben Überblick über aktuelle und künftige Cloud-Angebote und Schwerpunkte der Microsoft zu bekommen.

Andere haben natürlich andere Schwerpunkte rausgehört aus der Keynote, diese Zusammenfassung von CRN – „Satya Nadella’s 5 Most Important Statements At Microsoft Inspire 2018“ lässt sich ganz flott lesen (AdBlocker einschalten :)).

Anmerkung: 2016 habe ich auch schon etwas über die Partnerkonferenz geschrieben.

Danke für 25 Jahre TechTalk