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Erstausgabe: User Experience & Design Thinking Newsletter

Wir haben unser Newsletter Angebot erweitert. Zu User Experience & Design Thinking gibt es bei TechTalk vielseitige Aktivitäten – diese werden wir ab sofort in einem Newsletter zusammenfassen und Ihnen in unregelmäßigen Abständen zur Verfügung stellen. Die Erstausgabe können Sie in diesem Blogbeitrag nachlesen.

  • User Experience & Design Thinking Newsletter

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Design Thinking in Aktion: Probleme verstehen & innovative Lösungen finden

Ob bei der Caritas oder für die HR Abteilung eines großen Unternehmens – Design Thinking hilft sowohl bei der Verbesserung von Prozessen als auch bei der innovativen Ideenfindung.

Im Jänner fand unter dem Motto „Sag feig – Das traut sich die Caritas nie“ der Innovationsworkshop der Caritas Wien statt und Claudia wirkte als Teilnehmerin mit – hier ihr Erfahrungsbericht.

Der erste Tag bei einem großen Unternehmen ist für neue MitarbeiterInnen ein Wichtiger und so wurde gemeinsam mit der HR-Abteilung und „jungen“ MitarbeiterInnen das Onboarding optimiert – im Bericht von Eugene lesen Sie mehr darüber.

BITV – Accessibility für Lösungen in Deutschland

Im Rahmen unserer Projektumsetzung ist die Barrierefreiheit (Accessibility) immer ein wichtiger Faktor. Für Projekte im öffentlichen Bereich in Deutschland, wie dem Projekt „Ordnungsamt Online“ in Berlin, ist die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV) relevant. Veronika Winter, als Expertin in diesem Bereich, gibt in diesem Artikel einen näheren Einblick in die letzten Änderungen des BITV-Tests und resultierende Herausforderungen bei der Berücksichtigung der Anforderungen zur Barrierefreiheit.

Event-Nachlese: Start Me Up Monday “Why UX is key” & UXcamp Europe in Berlin

Beim “Start me up Monday” der FH Technikum Wien Anfang Mai präsentierten Veronika Winter und Claudia Oster die Schlüsselfaktoren für einen erfolgreichen UX Design-Prozess bei der individuellen Softwareentwicklung. Darüber hinaus gab es noch fünf weitere Vorträge zum Thema „Why UX is key“ – mehr Informationen und ein Link zur Streamaufzeichnung finden Sie in unserem Event-Rückblick.

Nora Aumayr und Veronika Winter besuchten Anfang Juni das UXCamp Europe in Berlin. TechTalk unterstützte den Event als Sponsor. Highlights dieser zweitägigen Konferenz finden Sie in der Event-Nachlese von Nora.

UX Vienna Meetup bei TechTalk

Am 9. Juli 2019 besucht das UX Vienna Meetup die TechTalk. Wir erwarten ein volles Haus in unseren DC Spaces mit 60 TeilnehmerInnen und spannende Vorträge u.a. von unserer Kollegin Veronika Winter zum Thema „Integration von UX in einem Scrum of Scrum Team“.

Sollten keine Plätze mehr verfügbar sein, wenden Sie sich an Claudia Oster für einen der begehrten Restplätze.

Das UX Team ist für Sie da

Von Erkennen der Nutzungsanforderungen und Ideenfindung mit Design Thinking über Prototyping bis hin zu pixel-perfect User Interface Design und Begleitung bei der Ausführung unterstützt das UX Team Projekte bei der erfolgreichen Umsetzung.

Benötigen Sie Unterstützung in einem der Bereiche oder der ganzheitlichen Begleitung in einem Projekt, dann schauen Sie sich auf unserer Webseite um oder wenden Sie sich unverbindlich an Claudia Oster.

Design Thinking – Kreative Ideen zum Onboarding neuer Mitarbeiter

Vor kurzem hatte ich, Eugene Hofmannsrichter, die Möglichkeit, einen Design Thinking Workshop zu begleiten. Als UX Designer hatte ich schon einiges über dieses Thema gehört, jedoch noch nicht aktiv damit zu tun gehabt. Zumindest dachte ich das. Zur Vorbereitung habe ich mich nur kurz in dieses Thema eingelesen. Das Vorgehen auch in der Praxis sehen zu können war mir natürlich sehr willkommen, um das Thema für mich auch greifbarer zu machen.

Der Workshop wurde von Claudia Oster moderiert und hatte das Ziel, Ideen zu generieren, die das Onboarding neuer MitarbeiterInnen in einem großen Unternehmen am ersten Tag verbessern sollen.

Worum geht’s bei Design Thinking?

Design Thinking geht es darum, Personen mit verschiedenem Hintergrund (z.B. verschiedene Berufsfelder und Abteilungen eines Unternehmens) gemeinsam an der Lösung eines Problems arbeiten zu lassen. Dazu werden Methoden eingesetzt, bei denen die Menschen im Zentrum stehen, für die die Lösung entwickelt werden soll, mit all ihren Motivationen und Bedürfnissen. Im Laufe der einenhalb Tage wurde mir klar, dass mir das Thema Design Thinking doch gar nicht so fremd war, wie ich dachte. Die Methoden, die zum Einsatz kamen, waren mir teilweise schon bekannt, handelte es sich doch um UX Design Methoden wie „Journey Mapping“, „Empathy Mapping“ oder „Idea Canvas“. Durch die vielfältigen Sichtweisen der TeilnehmerInnen erhält man ein breites Spektrum an Ideen, die während der Ausarbeitung und Verfeinerung mehrere Feedbackzyklen durchlaufen.

Wer waren die TeilnehmerInnen?

Die TeilnehmerInnen wurden so ausgewählt, dass sie verschiedene Sichtweisen einbringen konnten. Sie kamen aus der HR-Abteilung und verschiedenen anderen Bereichen des Unternehmens. Manche waren selbst noch nicht lange angestellt und konnten sich noch sehr gut an ihren ersten Arbeitstag, ihre Eindrücke, Gedanken und Gefühle erinnern.

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Wie war der Workshop aufgebaut?

Begonnen wurde mit dem Aufteilen der TeilnehmerInnen in zwei Gruppen, die jeweils eine „Journey Map“ erstellt haben. Auf dieser wurden verschiedene Situationen rund um den ersten Arbeitstag festgehalten und nach einer Skala von „gut“ bis „nicht gut“ bewertet. Die Gruppen erstellten zwei Maps aus der Sicht der neuen MitarbeiterInnen  – also aus „Kundensicht“ – sowie aus der Sicht der HR-Abteilung. Bereits in diesem frühen Stadium konnten Dinge, die mit „nicht gut“ bewertet wurden identifiziert werden und regten schon zu Ideen zur Verbesserung an. Da die Ideen erst später ausgearbeitet wurden, haben wir diese nur kurz notiert, um sie nicht zu vergessen.

Von allen im Laufe des Tages gesammelten Ideen wurden durch sogenanntes Dot-Voting aller TeilnehmerInnen vier Ideen ausgewählt und als Prototypen ausgearbeitet. Dabei stand der Kreativität nichts im Wege  Es konnten Flipcharts, Plakate, Legosteine, SAP Scenes Figuren und sogenannte Idea-Canvas Poster verwendet werden.

Onboarding neuer Mitarbeiter mit Hilfe einer App und Events nach einem festgelegten Zeitplan

Für jede Idee wurden Challenges und Success Faktoren überlegt.

Die Neugestaltung des ersten Tages im Unternehmen als Welcome-Day

Am zweiten Tag wurden die Prototypen weiteren MitarbeiterInnen aus HR und Führungskräften vorgestellt, die ihr Feedback gaben. Dieses Feedback wurde verwendet, um den Ideen den letzten Schliff zu geben.

Am Ende war ich sehr beeindruckt vom Ergebnis, da die Ideen überhaupt nicht in Konkurrenz zueinander standen. Alle vier Ideen sind auch bei allen TeilnehmerInnen gut angekommen. Besonders toll fand ich, dass sie sich gegenseitig ergänzten und trotzdem unabhängig voneinander, in verschiedenen Zeiträumen und in mehreren Schritten sukzessive umgesetzt werden können. Alles in Allem ein großartiges Paket für den Einstieg und die erste Zeit der neuen MitarbeiterInnen.

Sehr schön zu sehen war auch, dass diese UX Design Methoden, die wir sonst anwenden, um Ideen zu Innovationen in der IT zu generieren, auch für Prozessverbesserungen angewendet werden können, die mit IT wenig bis nichts zu tun haben. Durch die Herangehensweise, erst Probleme zu identifizieren und dann an der Lösung der relevantesten zu arbeiten ist auf viele Bereiche umleg- und anwendbar.

Bei weiteren Fragen rund um Design Thinking oder UX kannst du dich an das UX-Team bzw. direkt an Claudia Oster wenden.


“Sag feig” – Innovations-Workshop bei der Caritas Wien

Mitte Jänner hatte ich, Claudia Oster, die Gelegenheit bei der Innovation Challenge der Caritas Wien teilzunehmen. Aufgrund der bisherigen Zusammenarbeit im Bereich User Experience und Agile Coaching wurde ich als externe Expertin eingeladen teilzunehmen.

Da ich sowohl die Arbeit der Caritas sehr schätze als auch an der Art der Umsetzung eines Design Thinking Workshop im großen Kontext mit mehr als 120 Teilnehmern interessiert war, freute ich mich sehr auf 1,5 Tage kreative Arbeit mit vielen neuen, interessanten Begegnungen. Der Innovationsworkshop stand unter dem Motto „Das traut sich die Caritas nie“ und sollte dazu anregen möglichst innovative Ideen einzubringen.

120 Caritas MitarbeiterInnen und externe ExpertInnen fanden sich in der Ankerbrotfabrik ein um innovative Ideen zu erarbeiten

Begonnen haben die 1,5 Tage mit vier Stunden am späten Nachmittag, um einen Einblick in die Themenbereiche der Caritas sowie des Workshops zu erhalten, u.a. Leistbarer Wohnraum, Sozialer Zusammenhalt oder Soziale Teilhabe im Alter.

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Bereits am ersten Abend war es sehr beeindruckend zu sehen, welch bunte Mischung das Organisationsteam der Innovation Challenge in einen Raum zusammengebracht hat. Vom Leiter der Reinigungsfirma, über Freiwillige HelferInnen, MitarbeiterInnen in der Pflege bis hin zu Caritas-Externen aus verschiedenen Bereichen wie Bildung, Innovation oder IT war es ein bunt gemischtes Feld. Bereits in der ersten Vorstellungs- und Diskussionsrunde wurden die unterschiedlichen Aspekte und Blickwinkel sichtbar und man spürte sofort wie die Inspiration und der Austausch angefacht wurde.

Inspiration durch viel Know-How war allgegenwärtig, wie durch einen Mitarbeiter der Firma „No Isolation“ die mit ihren Produkten versuchen soziale Isolation zu verringern, z.B. mit Roboter für krebskranke Kinder, damit diese weiter am Unterricht teilnehmen können

Am Tag der Innovation Challenge wurden in Gruppen Herausforderungen in den Themenbereichen herausgearbeitet und mit Methoden des Design Thinking an innovativen Lösungen gearbeitet. Methoden wie Challenge Mapping, Persona Mapping, „Wie könnte man…?“-Problemfrage, Ideengenerierung und Idea Core Canvas kamen zum Einsatz.

Klassische Methoden des Design Thinking, wie eine Persona Map, kamen im kreativen Prozess zum Einsatz.

Es war wieder einmal sehr spannend zu sehen wie eine enorm multidisziplinäre Gruppe mit vielen unterschiedlichen Sichtweisen die Lösungsfindung positiv beeinflusst. Ich möchte mich für die Möglichkeit zur Teilnahme bedanken und bin gespannt welche Projekte im Rahmen der Caridee 2019 – dem Innovationsprogramm der Caritas – weiterverfolgt werden.


Wenn Sie Unterstützung bei der Durchführung eines Design Thinking Workshops oder der kreativen Ideenfindung brauchen, können Sie sich gerne direkt an mich wenden. Ich würde mich freuen Sie auf diesem kreativen Weg zu begleiten.