Event-Nachlese: Start Me Up Monday – Why User Experience is Key

Anfang Mai fand am FH Technikum Wien wieder der „Start me up Monday”  statt – diesmal zum Thema „Why User Experience is Key“. An diesem Abend gab es sechs Vorträge aus den unterschiedlichsten Bereichen und Anwendungsgebieten der User Experience. Ich möchte einen kurzen Einblick geben über die Inhalte unseres Vortrags und Highlights aus den anderen Vorträgen.

Individuelle Softwareentwicklung – Wo ist da Platz für UX?

Meine Kollegin Veronika Winter und ich – Claudia Oster – sprachen über die Rolle von UX in der individuellen Softwareentwicklung und welche Methoden wir einsetzen, um einen bestmöglichen Kosten-Nutzen-Effekt zu erzielen.

In unserem Vortrag präsentierten wir drei Schlüsselfaktoren, die aus unserer Sicht zu einer guten User Experience in der individuellen Softwareentwicklung beitragen:

  1. BenutzerInnen und deren Bedürfnisse: Schlüsselfaktor Nummer 1 sind natürlich die BenutzerInnen und das Verständnis, das für die Bedürfnisse und Anforderungen aufgebaut werden muss. Häufig wird in Projekten zu schnell auf die Lösung fokussiert, bevor das Problem überhaupt verstanden wird.
  2. Wireframes: Wireframes helfen uns frühes Feedback durch BenutzerInnen zu bekommen und sind eine wertvolle Abstimmungsgrundlage für das Projektteam.
  3. Enge Zusammenarbeit im agilen Team: UX DesignerInnen arbeiten als Teil des agilen Teams und durch fortlaufende Abstimmungen mit Product Owner und Entwicklungsteam wird die effiziente Berücksichtigung von UX im Projekt gewährleistet.
1: Wireframes zur Erarbeitung und Visualisierung des Prozesses

Jumio und der Fokus auf geringe kognitive Belastung

Martin Frühwirt ist in seinem Vortrag „Identitätsprüfung als Teil der User Journey“ vor allem darauf eingegangen, wie wichtig es ist im Rahmen der Weiterentwicklung des Designs folgenden Leitspruch zu berücksichtigen:

„Minimise cognitive load to maximise usability.” (NN Group)

D.h. bei der Gestaltung versuchen sie die Abläufe intuitiv zu gestalten und die BenutzerInnen bei der Durchführung Ihrer Aufgabe zu unterstützen. Als Beispiel nannte er das Upload-Limit für Fotos, das häufig bei Überschreitung einen Bruch in der Nutzung verursacht. Dadurch das die Anwendung selbstständig das Bild verkleinert, kann der Benutzer ungehindert weiterarbeiten.

2: Sketchnotes – Minimise cognitive load by Jumio

Microsoft & Inclusive Design

Janka Koen von Microsoft präsentierte nach einem Rückblick über die Geschichte von Microsoft Design auch das neue Konzept des Inclusive Design. Dabei geht es darum, dass alle Menschen in bestimmten Situationen in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt sind und alle Menschen davon profitieren, wenn man die Lösungen inklusiv gestaltet.

Anstelle von Personas kann man mit Persona Spectrum arbeiten, um zu erkennen wie eine Einschränkung auch temporär oder situativ auftreten kann um dadurch zu erkennen, wie viele Menschen von einer Lösung profitieren können. Mehr zu Inclusive Design findet man unter https://www.microsoft.com/design/inclusive/.

Stream zum Nachschauen & UX Team-Support

Wenn du noch mehr erfahren möchtest – der Stream zum Nachschauen ist noch verfügbar

Bei weiteren Fragen rund um UX kannst du dich an das UX-Team bzw. direkt an mich – Claudia Oster– wenden.


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